Rassismus im Fußball

Was? Vortrag von Sören Kohlhuber

Wann: Sonntag, 17.03., ab 12:00 Uhr

Der freie Journalist Sören Kohlhuber aus Berlin beob­achtet seit Jahren die Naziszene, auch in den deut­schen Fußballstadien. Er dokumentiert extrem rechte Aufmärsche und berichtet in verschie­denen Medien über aktuelle Entwick­lungen. Jüngst erschien das dritte Buch seiner Trilogie über Naziaufmärsche, „Nach dem Sturm: Von den Köpfen, auf die Straße, bis in die Parlamente“. Durch seine Arbeit ist er zum Feindbild vieler Nazis und Neurechten geworden, im Zuge des G20-Gipfels entfoch sich eine regelrechte mediale Hetzjagd auf ihn. Der Fußballfan vertritt eine klare antirassistische Haltung: Im Fußball werden erst mit einer falschverstanden Anti-Haltung ge­gen­­über der Politik die Türen für rechte Agitatoren geöffnet. Diese vermeintliche politische Neutralität der Vereine ist dann ein großes Problem für Fans, die sich gegen rech­te Hetze, Rassismus und Neonazis im Sta­dion stark machen wollen. Die promi­nen­ten Beispiele in Aachen und Braun­schweig zei­gen was passiert, wenn der Verein sich seiner Rolle in der demo­kratischen Gesell­schaft nicht bewusst wird. Er berichtet aber auch über verschiedene Interventi­ons­möglich­keiten.

Mehr über Sören Kohlhuber: https://soerenkohlhuber.wordpress.com